Jof Montasio über Findenegg-Weg 8/4/26

Der Weg durch die Findenegger-Schlucht hat mich vor drei Jahren so begeistert, dass ich ihn nochmal machen musste. Der Berg hat sich seither verändert. Die Schlucht war deutlich mehr mit Schotter gefüllt, besonders der Abschnitt aus der Schlucht zum Grat kam mir wesentlich bröseliger vor. Auch waren mehr Steinböcke unterwegs, die den Berg regelrecht umgraben. Die Schlüsselstelle in der Schlucht war irgendwie schwerer als letztes Mal. Ich vermute, dass der Spalt weiter erodiert ist, man dadurch tiefer steht, und es schwieriger ist, den Pflicht-Tritt mit dem linken Fuß zu erreichen. Durch den Spalt hindurch ist auch für große Menschen unmöglich geworden. Man muss auf den Block links raus steigen.
Das erste Ziel ist der grüne Sattel links vom Montasio.
Der Kanin in voller Pracht. Tour von ganz rechts nach ganz links auch hier beim Alpengeist.
Auf dem Sattel angekommen steht schon der erste fellige Geselle herum und lässt sich gar nicht aus der Ruhe bringen.
Wir stapfen hoch zum Wandfuß.
Und rein geht's in das wilde Gelände.
Ein Band führt uns eine lange Passage um den Berg herum.
Die letzten Meter der Querung. Es ist nicht alles fest und Sorgfalt beim Steigen ist angesagt.
Schließlich teilt sich der Weg rüber zum Biwak und rauf zur Schlucht. Hier müssen noch einige Höhenmeter in exponiertem, steilen Gelände absolviert werden.
Es geht um ein fieses Eck herum.
Die letzte Steilstufe vor der Schlucht.
Rein geht's in die Schlucht. Es war niemand da, der uns Steine auf den Kopf werfen könnte -auch keine Steinböcke.
Im extrem bröseligen Teil aus der Schlucht rauf zum Grat. Der Berg fällt hier sichtbar auseinander. Überall frisch ausgebrochener Fels und die Steinböcke sind…